Bald bricht meine dritte Woche hier in Lomé an und der Umzug in meine richtige Wohnung rückt näher. Am Montag, den 05.09.2016 sind 4 weitere Freiwillige angekommen, dann waren wir nicht mehr ,,die Neuen’’ :).
Langsam gewöhne ich mich ein und ich habe das Gefühl, dass ich auch schon viel besser mit der Sprache klarkomme. Leider gewöhne ich mich aber nicht wirklich an das Klima. Es ist sehr warm und schwül, so dass man sogar schwitzt wenn man sich nicht bewegt.
Wir hatten in der vergangenen Woche besuch von einigen Nachbarskindern, mit denen wir dann zusammen Armbänder und Fußkettchen geflochten haben. Zudem waren wir mit einigen Togoern auf der sogenannten ,,Foire’’, einem Gelände, auf dem sich Unternehmen vorstellen können und einer großen Bühne für Liveauftritte. Außerdem waren wir das erste Mal auf dem Grand Marché, der weiter entfernt von unsere WG liegt. Dort habe ich meinen ersten Panje (Stoff) gekauft und wir haben uns die Cathédrale du Sacré Cœur de Lomé angeguckt. Am Freitag Abend hat die frühere Freiwillige, die ich auch schon im letzten Post erwähnt habe eine Cocktail-Party organisiert, bei der wir waren.
Mir ist in der letzten Woche ein positiver Effekt des Freiwilligendienstes aufgefallen, über den ich im Voraus noch nie nachgedacht habe. Durch die Entfernung von allem Vertrauten und dem Leben in Deutschland entsteht die Möglichkeit Abstand zu nehmen. Abstand um nachzudenken und zu reflektieren.
Jetzt freue ich mich erstmal sehr auf Marie meine Co-Freiwillige, die morgen ankommen wird und unsere gemeinsame Wohnung. Die Vorfreude steigt, nicht mehr aus dem Koffer leben zu müssen und anfangen zu können sich richtig einzurichten.





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