Bitte entschuldigt die lange Pause seit meinem letzten Post. Mein Laptop ist leider seit mittlerweile 2 Monaten kaputt und so lade ich diesen Post aus dem Internet Café hoch.
Mittlerweile ist schon mehr als die Hälfte meiner Zeit in Togo rum und ich denke immer öfter an ,,die Zeit danach". Ich freue mich aber sehr auf die verbleibenden 4 Monate und habe noch einiges vor!
Im Januar habe ich das Visum für das Zwischenseminar in Ghana genutzt und bin mit zwei Freundinnen schon etwas früher nach Cape Coast gefahren, um dort andere ViA-Freiwillige zu besuchen. Dort hatte ich neben der Möglichkeit die Stadt zu besichtigen auch noch die Chance mir drei Projekte anzuschauen.
Ich war mit Lisa (ihr Blog ist unter weiter Blogs aufgeführt) einen Vormittag in der Schule und durfte im Unterricht Mäuschen spielen. Zudem habe ich mir die Räumlichkeiten von der "School for the Deaf and Blind" angeschaut, in der Janka arbeitet und habe einen Nachmittag das Fußball-Projekt von Katha besucht.
Es war sehr interessant zu sehen wie vielfältig die westwärts-Projekte sein können und wo und wie die Freiwilligen arbeiten. Die Besichtigung der Projekte hat mich dazu motiviert auch in Togo die anderen Einsatzstellen kennenzulernen.
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| Katha's Fußballprojekt |
Nach unseren Tagen in Cape Coast sind wir zusammen in die Nähe von Accra zu unserem Seminar gefahren. Es war hilfreich mal eine Weile Abstand zu Togo und der Arbeit zu haben, um meine Tätigkeiten, sowie mein Verhalten im Gastland, in Konfliktsituationen und meinen Umgang mit kulturellen Unterschieden zu reflektieren. Zudem war es toll, sich mit den anderen Freiwilligen austauschen zu können, die sich oft mit ganz ähnlichen Thematiken beschäftigten. Im Großen und Ganzen haben wir vieles, was uns auf dem Herzen lag ansprechen können, sowie unsere Rolle als Freiwillige erneut reflektieren können.
Während des Seminars habe ich auch vermehrt über meine Arbeit in der Schule nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich diese gerne umstrukturieren würde. Mittlerweile gebe ich vier Mal die Woche einen Englischkurs für Gruppen von 10-15 Schülern. Dieses Unterrichtsmodell ist um einiges sinnvoller, da das Niveau der Kinder sich sehr unterscheidet und ich so besser auf Einzelne eingehen kann und individuelle Hilfe stellen kann.
Ein weiteres einschneidendes Erlebnis in den vergangenen Monaten war der Besuch meiner Mutter. Am Anfang meines Freiwilligendienstes stand ich dem Thema Besuch noch sehr skeptisch gegenüber, da ich mir nicht sicher war, wie die Reaktionen der Togoer ausfallen würden und ich Angst hatte die Erwartungen des Besuchers nicht erfüllen zu können. Schließlich eröffnete ich dann doch meiner Mutter, dass ich mich sehr freuen würde sie zu sehen, da ich sie sehr vermisse. Sie entschloss sich für 7 Tage zu kommen, was die perfekte Aufenthaltsdauer war, um mein Umfeld, meine Arbeit, die Kinder, meinen Koordinator, meine Freunde, das Klima und meinen Alltag kennenzulernen. Unter anderem waren wir am Samstag mit den Kindern auf Grund meines Schwimmprojektes im Schwimmbad.
Meine Mutter hatte die Portraits, die ich von den Kindern gemacht hatte ausgedruckt und mitgebracht. So konnten wir einen wunderschönen Bastelnachmittag verbringen und gleichzeitig noch den Grande Salle verschönern.
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| Meine Mutter mit Tanty Deborah |
Alle haben sich sehr gefreut die Bekanntschaft von ,,Maman Hannah" zu machen und sie unglaublich herzlich empfangen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie hier war, da sie sich ein eigenes Bild machen konnte und die Dinge besser versteht, wenn ich ihr etwas erzähle. Anscheinend haben Togo und ich einen guten Eindruck bei ihr hinterlassen, da mein Vater seinen Besuch im Juni plant.
Das obligatorische Fufu-Essen bei meinem Koordinator Sani:
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| Es war so schön dich hier bei mir zu haben. Danke für deinen Besuch und die wundervolle Zeit mit dir! Ich habe dich sehr lieb! |











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